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EU-Glühbirnenverbot

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Inzwischen leuchtet schon vielen Verbrauchern ein, dass das Glühbirnenverbot auch seine guten Seiten hat. Die anfänglichen Probleme hinsichtlich der Lichtqualität und Form von Energiesparlampen sind ausgemerzt und niemand sieht dem nächsten Schritt, der ab dem 1. September 2011 auch das Aus für klare Glühlampen mit mehr als 45 Watt vorsieht, mit Skepsis entgegen.

Später, ab dem 1. September 2012, sollen auch noch die kleinen klaren Glühlampen mit mehr als 7 Watt aus den Regalen verschwinden. Einige Verbraucher jedoch möchten aufgrund des Quecksilbergehaltes in Energiesparlampen nicht auf diese umsteigen und haben sich einen Vorrat von 100, 60, 40 oder 75 W Glühbirnen zugelegt, um damit noch so lange über die Runden zu kommen, bis auch andere, effizientere Leuchtmethoden wie die Halogen- oder die LED-Lampen so weit sind, als würdige Nachfolger der Glühbirne im Hausgebrauch zum Einsatz zu kommen. Viele Leuchtenhersteller sehen vor allem LED-Lampen eine leuchtende Zukunft voraus. Sie haben inzwischen schon eine 3mal längere Lebenszeit als Energiesparlampen, enthalten keine Giftstoffe und vor allem kein Quecksilber. Außerdem bieten sie völlig neue Wege im Design und in der Lichtgestaltung von Räumen. Bislang in professionellen Bereichen wie Hotels, Kaufhäusern oder als Werbemittel eingesetzt, werden sie bald auch die privaten Haushalte erobern.

Gleichzeitig mit dem Einsatz effizienterer Leuchtmittel treibt die EU auch die Suche nach alternativen, umweltfreundlicheren Energieressourcen voran. So werden nach wie vor Solar-, Erdwärme- und Windkraftanlagen beim Hausbau gefördert und auch neue Projekte wie das Gewinnen von Strom von Sonnensegeln unterstützt. Denn die rund 60 Atomkraftwerke allein in Europa stellen eine weitaus größere Gefahr für die Umwelt und die Zukunft unseres Planeten dar als der Quecksilbergehalt in Energiesparlampen.

EU Ratifizierung

Lissabon - Eu VerträgeDer Vertrag von Lissabon ist nach jahrelangen Verhandlungen auf EU Ebene am 1. September 2009 endlich in Kraft getreten. Die 27 Mitgliedstaaten der EU haben nach umfangreichen Diskussionen nach und nach zugestimmt und die unterschriebenen Verträge in Rom hinterlegt.