
Am 1. Dezember 2009 wurde der Vertrag von Lissabon finalisiert. Nach mehrjährigen Verhandlungen über eine grundlegende institutionelle Reform der EU bzw. der Zusammenarbeit ihrer Mitgliedsstaaten. Bisherige verträge werden durch die EU Ratifikation nicht ersetzt, lediglich ergänzt und abgeändert. Durch den neuen Vertrag erhält die Europäische Union vor allem die rechtlichen Mittel, um zukünftige Herausforderungen besser zu bewältigen und die Bedürfnisse der Bürger optimaler umzusetzen. Der Vertrag besteht grundsätzlich aus 3 Hauptkomponenten bzw Zielen, die erreicht werden sollen:
- Ein demokratisches und transparenteres Europa
- Ein effizienteres Europa im bezug auf Regel und Abstimmungsmaßnahmen
- Ein Europa für Rechte und Werte, Freiheit, Sicherheit und Solidarität
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Der Vertrag von Lissabon ist nach jahrelangen Verhandlungen auf EU Ebene am 1. September 2009 endlich in Kraft getreten. Die 27 Mitgliedstaaten der EU haben nach umfangreichen Diskussionen nach und nach zugestimmt und die unterschriebenen Verträge in Rom hinterlegt.