Dem Strommarkt in Europa liegt die immer größer werdende internationale Stromvernetzung zu Grunde. Ende Februar konnte man lesen: In Kaliningrad wurde der Grundstein für das erste „Baltische Atomkraftwerk“ gelegt. Das geplante Kernkraftwerk ist von vorne herein so ausgelegt, dass es mehr Strom erzeugen wird als vor Ort nötig. Über die Beteiligung ausländischer Investoren wird verhandelt, es soll ein Stromkabel nach Deutschland gezogen werden. Auch in Frankreich wurden die im Moment 58 Kernkraftwerke so geplant, dass Überkapazitäten für den Export entstehen. Ein großes deutsches Kraftwerk ist das Schluchseekraftwerk im südlichen Schwarzwald, ein so genanntes Pumpspeicherkraftwerk.
Wenn weniger Strom vom Stromanbieter benötigt wird, z.B. nachts, wird Wasser aus dem Rhein in den Schluchsee gepumpt, Energie wird gespeichert, die bei Bedarfsspitzen zur Verfügung steht. Vor allen Dingen bei der Erzeugung und Nutzung von Strom aus Windkraftwerken spielt die Regulierung der Stromnetze eine große Rolle. Deutschland allein ist hier überfordert, europäische Lösungen sind notwendig. In der Nordsee gibt es bereits große Windkraftparks, weitere sind geplant. Bei Sturm wird mehr Strom erzeugt als benötigt wird. Norwegen verfügt mit hunderten von Stauseen über riesige Energiespeicher. Ein Norwegisch - Schweizer Unternehmen plant ein 570 Kilometer langes Hochleistungsstromkabel zwischen Deutschland und Norwegen. Bei Sturm in Deutschland wird Strom billig eingekauft, nach Norwegen geleitet und dort gespeichert. Bei Flaute, wenn die Windräder stehen, wird norwegischer Strom dann teuer an Deutschland zurück verkauft. Kernkraftwerke sind ein Thema in der deutschen Politik, manchmal entsteht der Eindruck, Deutschland erzeuge zu wenig Strom. Das Gegenteil ist der Fall. 2008 exportierte Deutschland etwa die Hälfte mehr an Strom als es importierte. An diesen wenigen Beispielen erkennt man bereits, dass neben Deutschland ganz Europa auf einen gemeinsamen Strommarkt angewiesen ist, Einzellösungen funktionieren nicht mehr.
Nicht nur auf den Strommarkt, sondern auch die Goldpreisentwicklung in Euro sollte immer im Blick gehalten werden. Ebenso wie auf dem Strommarkt gibt es beim Goldpreis häufig Entwicklungen und Veränderungen. In den letzten jahren ging der Goldpreis aber stetig nach oben. Wer einen ausführlichen Stromvergleich der vielen Anbieter auf dem deutschen Markt will, der findet im Internet sehr viele Anbieter und Vergleichsseiten.









Der Vertrag von Lissabon ist nach jahrelangen Verhandlungen auf EU Ebene am 1. September 2009 endlich in Kraft getreten. Die 27 Mitgliedstaaten der EU haben nach umfangreichen Diskussionen nach und nach zugestimmt und die unterschriebenen Verträge in Rom hinterlegt.