Das Handy – es hat wohl wie kaum ein anderes Medium dazu beigetragen, dass unsere Welt immer enger zusammenrückt. Wir sind immer erreichbar und wollen es auch stets sein. Das gilt auch für Urlaub oder natürlich besonders für Geschäftsreisen ins Ausland. Von dort aus war es bisher allerdings eher fast schon ein Luxus in die Heimat zu telefonieren oder dorthin eine SMS zu schicken. Viele Nutzer, ob privat oder geschäftlich, wichen aus diesem Grund bisher auf Free SMS via Internet aus oder versuchten eben, sich am Telefon möglichst kurz zu fassen.
EU-Kommission schafft Abhilfe
Diese Zeiten gehen jetzt einem Ende entgegen. Die EU-Kommission hat sich unlängst für die Senkung der SMS- und Datenroaming-Preise stark gemacht und nun eine dementsprechende Vorgabe gemacht. Seitdem könne sich Handynutzer im Ausland darauf freuen, dass SMS-Nachrichten deutlich günstiger versendet werden können als vorher. Galten vor der Kommissionsrichtlinie noch Sätze von durchschnittlich bis zu 0,29 Euro EU-weit, so soll nun um bis zu 60% weniger gezahlt werden, was einen Preis von rund 0,11 Euro betragen würde. EU-Bürger, die also in ein anderes EU-Land reisen, müssen sich künftig nicht mehr sorgen, nach einem kurzen Austausch mit zu Hause arm zu werden.
Transparenz verbessern
Zusätzlich zu den Kosten nimmt die Kommission die Transparenz ins Visier. Kunden, die im Ausland mit ihrem Handy im Internet surfen, sollen verstehen und nachvollziehen können, wofür sie was zahlen und so will die Kommission die Handynutzer vor unerwartet hohen Rechnungen schützen. Jeder Kunde kann zudem mit einem Prepaid Vergleich selbst etwas dazu beitragen, dass seine Handykosten im Urlaub überschaubar bleiben. Transparenz steht auch bei diversen Blumen Dienstleistungen an oberster Stelle.









Der Vertrag von Lissabon ist nach jahrelangen Verhandlungen auf EU Ebene am 1. September 2009 endlich in Kraft getreten. Die 27 Mitgliedstaaten der EU haben nach umfangreichen Diskussionen nach und nach zugestimmt und die unterschriebenen Verträge in Rom hinterlegt.